Geschichtliche Geschichten

17.08.2018

Wir im Goldener Berg begrüßen seit Jahrzehnten Menschen aus der ganzen Welt. Verschiedenste Gesichter, verschiedenste Geschichten. Und wir haben natürlich auch unsere eigene:

Die Geschichte des Goldenen Berges ist lang, bewegt und enthält Höhen und Tiefen. Das Haus selbst wurde 1230 das erste Mal urkundlich erwähnt (genau an dem Platz, an dem der Goldene Berg heute steht) und war zur damaligen Zeit ein einfacher Bergbauernhof. Das karge Leben und die Einfachheit hinterließ seine Spuren.

Und trotzdem wurde das Gebäude immer wieder um- und ausgebaut, bis 1926 ein Herr Leopold Schneider die „Obere Bergalpe“ an den Verein „Hohe Welt“ verkaufte. Ein Verein, der vorwiegend aus ehemaligen Offizieren der K.&K. Armee bestand. 1928 wurde das Haus von Familie Hammerbacher ersteigert. Es bestand damals aus einer offenen Rauchküche, einer Wohnstube, drei Schlafräumen, einem riesigen Heustadl, einem Stall sowie 2 Hektar Umschwung und einer Quelle.


In den 1930er Jahren wurde dann das Hotel gebaut, damals war es das erste Haus am Arlberg mit Fließwasser in jedem Zimmer. Beim aktuellen Umbau legten wir Mauern aus dieser Zeit frei.
Die Familie begrüßte im „Sportheim Goldener Berg“ skibegeisterte Gäste. Die Versorgung mit Proviant erwies sich als sehr schwierig und war mit dem täglichen Abstieg nach Lech eine wahre Herausforderung.


Im lärmgeschützten Gemüsekeller des Neubaus entstand die erste „Kellerbar“, welche als „Skihölle“ regen Zustrom fand. Auch die Flugpioniere der damals viel gerühmten „Himmelsschreiber“, die Werbeslogans für Ata und Persil an den Himmel schrieben, gingen im Goldenen Berg ein und aus.
Hammerbacher reiste durch Europa und rührt die Werbetrommel – sogar Skiclubs aus Großbritannien und den Niederlanden verschlug es so auf den Arlberg.

 

1945 folgte dann der Tiefschlag.

Der Goldene Berg wird als Reichsdeutsches Eigentum unter Sequestration gestellt.
Nach dem Zweiten Weltkrieg wird Familie Hammerbacher dann – im Gegensatz zu Konkurrenzbetrieben in Lech – die Quelle der Marshall-Plan-Gelder verwehrt.
1959 ermöglicht die Aufhebung des Sequesters eine neue Kreditaufnahme und das „Sporthotel Lech“ erweitert die Betten und vergrößert den Speisesaal. Zu Weihnachten 1960 begrüßt das Haus seine Gäste in voller Pracht.

 
Weitere Umbauarbeiten stehen an und die finanziellen Hürden werden zu groß. Familie Hammerbacher verkauft das Hotel 1965 an die in Lech alteingesessene Familie Pfefferkorn.
Wir haben es mit viel Fleiß, Einsatz und Investitionen geschafft, den Rückstand der Kriegsjahre aufzuholen und feierten im Herbst 1978 zum 50sten Jubiläum ein rauschendes Fest.
1991 legten die leidenschaftlichen Gastgeber Gucky und Franz Pfefferkorn die Leitung des „Sport- und Genießerhotels Goldener Berg“ in die Hände von Tochter Daniela.


Vom ersten Tag an ist der Goldener Berg meine Herzensangelegenheit. Ich liebe es, Menschen aus aller Welt zu begrüßen, auf unserer Sonnenterrasse zu philosophieren, bei einem guten Tropfen Wein auf das Leben anzustoßen.
Weil genau dann verschmelzen Ihre Geschichte und unsere Geschichte und wir schreiben eine neue, wunderbare Seite im Buch.


Auf in die spannende Zukunft!


Worum es beim Hotel am Arlberg ankommt Zuhause in den Bergen
Natürlich. Archaisch. Mit beiden Beinen fest auf der Erde.

Wir sind uns dem ganz großen Glück bewusst, eines der schönsten Fleckchen der Erde unser Zuhause nennen zu dürfen. Die majestätischen Berggipfel legen sich schützend um uns, Mutter Natur beschenkt uns täglich neu. Mit sattgrünen Wiesen, eiskalten Gebirgsbächen, frischester Bergluft. Im Winter bedeckt Oberlech eine dicke Schneeschicht – es scheint wie ein Eismärchen.


Wir haben uns nun zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit (statt nur von) der Natur zu leben und diese unbeschreibliche Schönheit mit unseren Gästen zu teilen. Immer wieder überdenken wir unsere Konzepte und feilen an nachhaltigen Lösungen. Auf das, was wir bereits geschafft haben, sind wir stolz.


Regionale Lieferanten Wir kaufen bei BIO Bauern aus der Region ein und servieren diese Speisen beim beliebten Frühstücksbuffet sowie in unseren 4 Gourmetrestaurants. Es ist schön, die Menschen hinter den Produkten zu kennen, die Kühe auf den Wiesen zu besuchen und das Gemüse erntefrisch in die Einkaufskörbe zu legen. Zudem greifen wir auf ortsansässige Firmen zurück wann immer es geht. Wir möchten Familien unterstützen, die sensibel mit der Natur arbeiten und Acht geben auf die Umwelt.


Oberlech am Arlberg Oberlech ist im Winter autofrei. Sie lassen Ihren Wagen im Tal und genießen die herrlich ruhige Atmosphäre in Oberlech. Auf der einen Seite ist jeder Kilometer, der nicht gefahren wird eine Entlastung für die Umwelt, auf der anderen Seite ist es für unsere Gäste sehr bequem, sich um keinen Parkplatz etc. kümmern zu müssen. Um das gesamte Jahr über den Verkehr einzudämmen, werden Gäste kostenfrei mit Bussen befördert.


Innerbetriebliche Maßnahmen im Goldenen Berg
Wir setzen auf umweltschonende Energiegewinnung, verwenden Solarenergie und können den gesamten Ort aufgrund eines Bio-Fernwärmeheizwerks Öl-frei halten. Auch bei der Mülltrennung legen wir besonderen Wert auf die Genauigkeit – unsere Mitarbeiter werden hierzu bestens geschult. Das Wasser stammt aus der Schwarzbachquelle im Zugertal und der Staudamm in St. Anton liefert sauberen Strom aus Wasserkraft.

Naturprodukte im Wellnessbereich
Im Alpin Spa kommen nur Naturprodukte zum Einsatz. Das Heu und das Moor stammen aus der Region, die hoteleigene Kosmetiklinie „almstern“ basiert auf heimischem Quellwasser, Edelweißextrakten und dem Granat-Halbedelstein.


Arlberger Natur Gütesiegel
Wir möchten nicht prahlen, sondern als gutes Beispiel vorangehen und zeigen, dass JEDER seinen Beitrag zum Umweltschutz leisen kann. Wir sind mit dem Arlberger Natur Gütesiegel ausgezeichnet worden – und haben das Abzeichen stolz entgegengenommen!


Lust auf einen Urlaub im wunderschönen Oberlech?

Dann sind Sie hier genau richtig!